Freitag, 27.02.2004

DER STÜRMER: Norbert Frühauf

Geb.: 1958
Partei: PRO
Aufgabe: Vorsitzender der Bürgerschaftsfraktion PRO

Die zwielichtige Vergangenheit des Norbert Frühauf:

Es gab schon weit vor der Wahl Verdächtigungen und Vorwürfe. Aber alles war sehr wage im luftleeren Raum. Bis die Anwältin Dr. Christiane Yüksel sich zu Wort meldete. Laut ihrer Aussage habe Norbert Frühauf, frisch wieder gewählt als Schatzmeister und Fraktionschef der Schill-Partei, im Jahr 1989 in einem juristischen Seminar der Uni Hamburg ausländer- und judenfeindliche Äußerungen gemacht.
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Mittwoch, 25.02.2004

Abstauber: Dirk Nockemann

Geb.: 05.05.1958
Partei: PRO
Aufgabe: Innensenator
Der Herr Nockemann ist ein ganz sonderbarer Mensch. Seit Jahren galt er als der persönliche Wadenbeißer von Ronald Schill, sein Büroleiter eben. Treu regelte er seinen Wahlkampf, plante seine Kampagnen und kochte Kaffee. Doch als es sich ergab, dass der Herr Vorgesetzte unter Umständen seinen Sessel verlassen müsse, wurde aus der ?Chef-Sekretärin? auf einmal der größte Widersacher Schills- Glaubwürdigkeit gleich null. Jetzt lässt er sich seinen Kaffee kochen, muss kein Fax mehr selber schreiben und scheint durch so viel Ehre ebenso überfordert wie verwirrt.
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Dienstag, 24.02.2004

Schnee von gestern: Ronald Barnabas Schill

Partei: Ronald-Schill-Fraktion

Ronald Schill ist auf dieser Seite eigentlich falsch. Denn zu behaupten er sei ein Amateur auf seinem Felde, wäre schlichtweg falsch. Ronald ist ein Profi auf dem Gebiet der Peinlichkeiten und Skandale und hatte in diesem schlechten Film der am 29.2. das letzte Mal läuft fraglos die Hauptrolle.
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Montag, 23.02.2004

Groupie: Katrin Freund

Geb.: 15.04.1967
Partei: Roland-Schill-Fraktion
Aufgabe: Fraktionsvorsitzende R-S-F

Kathrin Freund? Wer ist Kathrin Freund? Erst im Dezember 2003 hat sie es in die Stammelf unserer Skandalkoalition geschafft. Die Vorsitzende der neuen Ronald-Schill-Fraktion hat ihrer alten Partei nach einer Reihe von Niederlagen den Rücken gekehrt. Die 36-jährige Kauffrau wurde als Parlamentarische Geschäftsführerin abgewählt, nahm mehrere erfolglose Anläufe Staatsrätin zu werden und scheiterte bei ihrem Versuch, stellvertretende Parteivorsitzende zu werden. Zuletzt wurde sie sogar aus dem Landesvorstand gewählt. Sie hatte schon laut darüber nachgedacht, ganz aus der Politik auszusteigen, hat es sich dann aber noch mal anders überlegt.
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Sonntag, 22.02.2004

Ausputzer: Roger Kusch

Geb.: 19.08.1954
Partei: CDU
Aufgabe: Justizsenator, unser Justizsenator.

War er noch im Wahlkampf der so genannte ?Sicherheitsbeauftragte? (was immer so ein Beauftragter auch tut...) von dem Ole, ist der Roger jetzt ein ganzer Senator.

Aus irgendeinem tief in ihm schlummernden Grund ist es für Roger ganz fürchterlich wichtig ständig zu beweißen, dass er ein richtig harter Typ ist. Deshalb ist der Roger auch ein ganz schön harter Justizsenator. Um das zu beweisen, fuhr er nach Texas in das härteste Gefängnis der Welt, ließ sich dort die rosa Unterwäsche der Knackis zeigen (warum??) und fand da alles so richtig dufte.

Daheim in Hamburg ließ er die Spritzenautomaten aus den Gefängnissen entfernen- das ist nämlich ziemlich hart, findet auch der Ole und der muss es wissen.
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Samstag, 21.02.2004

Nachklopper: Frank-Michael Bauer

Partei: PRO
Aufgabe: Innenpolitischer Sprecher, Mitglied des Fraktionsvorstandes

Der Bürgerschaftsabgeordneten selbst kann den neuen Wirbel um seine Worte nicht verstehen. Er habe doch nichts gegen Türken, sagte Bauer der ?Bergedorfer Zeitung? und outete sich als "Döner-Fan und begeisterter Türkei-Urlauber".

Der Beitrag des Abgeordnete Frank-Michael Bauer zu der Abschiebungsaffäre der beiden Schwestern Oppong beschränkte sich auf den Satz: ?Gesetze nehmen auf Menschlichkeit eben keine Rücksicht?.
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Donnerstag, 19.02.2004

Pausenclown: Mario Mettbach

Geb.: 24.07.1952
Partei: PRO
Aufgabe: Bau- und Verkehrssenator und Zweiter Bürgermeister

?Super Mario? wurde aus der 2. Hamburgerpolitliga verpflichtet! Seine vorherige Station war zum einen die Hamburger CDU, sowie ein kurzer Auftritt bei der Hamburger Stadtpartei! Nun gesellte sich zu dem neuen Senat also noch ein weiterer Vagabund und politischer Laienspieler. Mario ?Mettwurst? Mettbach zeigte gleich zu Spielbeginn der Regierungszeit seine spielerischen Defizite, sowie Mängel bei der Regelkunde. Wollte ?Super Mario? doch gleich zu Beginn seine Frau Häde (Masseuse und 23 Jahre jünger als Super Mario) als Pers. Referentin einstellen! Nach dem dies fehlgeschlagen war viel Mario nur noch durch gelegentliche Pollerentfernung und Presstermine auf.
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Mittwoch, 18.02.2004

Verteidigung durch Abschreckung: Dana Horáková

Geb.: 27.03.1947
Partei: parteilos
Aufgabe: Kultursenatorin; Senatorin des Staatsarchivs

Ja, ja unsere Dana hatte es von Anfang an nicht leicht. Da bekommt man schon Komplexe, wenn alle anderen den Job ablehnen und erst Monate nach der ersten Mannschaftsaufstellung irgend jemand auf die Idee kommt, die Dana mal zu fragen. Aber egal, Hauptsache dabei! Und diejenigen, die immer noch zweifeln, nörgeln oder alles besser wissen, werden kurzerhand ersetzt, schließlich weiß sie aus ihren jahrelangen Erfahrungen bei der Bild-Zeitung am besten was gut für die Hamburger Kulturszene ist.
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Dienstag, 17.02.2004

Vorklopper: Wolfgang Barth-Völkel

Name: Wolfgang Barth-Völkel
Geb.: 11.11.1954
Partei: PRO
Aufgabe: Landesgeschäftsführer

Ende Juli fordert der Schill-Abgeordnete in der Bürgerschaft: "Alle Ausländer, die nach Hamburg ziehen wollen, sollen zu einem Gesundheits-Check gezwungen werden. Sollten ansteckende Krankheiten wie HIV, TBC oder Hepatitis festgestellt werden, gehören die Patienten interniert oder am besten in ihre Heimatländer abgeschoben. [...] Aids ist eine Volksseuche. Es wird Zeit, dass wir unsere Bürger vor dieser Gefahr schützen. Jedes ukrainische Aupairmädchen kann die Seuche einschleppen." (Hamburger Morgenpost vom 29. Juli 2002) Seine Forderungen seien mit Schill abgesprochen. Schill jedoch wollte das später so nicht bestätigen. Aber Schill, wie CDU und FDP, halten an Barth-Völkel fest.
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Montag, 16.02.2004

Rudolf Lange versteht sich aufs Kontern - jedenfalls als Admiral

Name: Rudolf Lange
Partei: FDP

Aufgrund seiner Erfahrung wurde er für die Mannschaft (Senat) sowie als Hoffnungsträger der FDP verpflichtet und endete schließlich doch als politischer Pannenkönig! Als Admiral a.d. der Marine verstand Rudolf Lange es zu keinem Zeitpunkt sein Schiff sicher in den Hafen zu steuern, viel mehr glich seine Bildungspolitik dem rasenden Untergang der Titanic! Unübersehbar waren technische und taktische Unzulänglichkeiten bei seiner Arbeit! Rudolf Lange taumelte von einem Debakel in das nächste! Hierbei sind vor allem das Lehrerarbeitszeitmodell (entpuppte sich als reines Sparmodell) und die Zweckentfremdung von Bundesmitteln für die Sanierung der Schulen zu nennen. Zum endgültigen Untergang führte dann schließlich das Millionenschwere Leck im Kita-Gutscheinsystem! Herr Lange setzen sechs!